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Flo

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Les Troyens, 14. Oktober 2018, Staatsoper

Endlich wieder ein Riesenerfolg einer Premiere der Wiener Staatsoper!
Eine Inszenierung die das Stpck erzählt und uns nicht belehren will!
Es beginnt wie immer mit dem Dirigenten. Alain Altinoglu interpretiert herrlich diese lange Stück, selbst die vielen Ballette werden nicht langweilig. Es ist der Abend der Joyce diDonato. Nicht umsonst ist sie ein Weltstar. Sie bringt alles, was die Rolle verlangt und besticht durch Präzision in Gesang und Darstellung. Die zweite Dame Kassandra wurde durch das Cover Monika Bohinec gegeben. Eine sehr achtbare Leistung, die normalerweise zur Primadonna reichen würde, aber durch diDonato übertroffen wurde. Brandon Jovanovich ist ein ausgezeichneter Äneas. Schöne Stimmer und dominante Erscheinung. Chorèbe Adam Plachetka ist sehr gut. Auffallend wie gut das Ensemble dasteht. Es waren trotz der vielen Rollen nur drei Gäste engagiert. Sehr erfreulich ist der Neuzugang Szilvia Vörös, die Schwestr von Dido. Sie fällt gegen ihre Schwester nicht ab und singt wunderschön. Jongmin Park entwickelt sich zum ausgezeichneten Bass. Er wird uns wohl nicht mehr mehr lange erhalten bleiben. Warum Benjamin Bruns nur die Minirolle singen darf erschließt sich mir nicht, der andere Tenor Paolo Fanale war nicht so gut.

Auffallend war, dass der Stehplatz relativ leer war. Auf der Galerie gähnend, im Parterre gab es sogar Plätze in der 2. Reihe! Schade!!

siehe auch:
Renate Wagner
Heinrich Schramm-Schiessl 
Dominik Troger

Dirigent                                         Alain Altinoglu

Regie                                              David McVicar

Regiemitarbeit                           Leah Hausman

Bühne                                             Es Devlin

Umsetzung Bühne                    Will Harding

Kostüme                                        Moritz Junge

Licht                                                Wolfgang Goebbel

Umsetzung Licht                        Pia Virolainen

Choreographie                           Lynne Page

Choreographische Einstudierung          Gemma Payne

Regieassistenz                            Marie Lambert

Kostümassistenz                        Helen Johnson

Enée                                                Brandon Jovanovich

Chorèbe                                          Adam Plachetka

Panthée                                           Peter Kellner

Narbal                                             Jongmin Park

Iopas                                               Paolo Fanale

Ascagne                                          Rachel Frenkel

Cassandre                                       Monika Bohinec

Didon                                             Joyce DiDonato

Anna                                              Szilvia Vörös

Hylas                                             Benjamin Bruns

Priam                                             Alexandru Moisiuc

Griechischer Heerführer               Orhan Yildiz

Schatten des Hector                      Anthony Robin Schneider

Hélénus                                         Wolfram Igor Derntl

  1. trojanischer Soldat Marcus Pelz
  2. trojanischer Soldat        Ferdinand Pfeiffer

Soldat                                            Igor Onishchenko

Mercure                                        Igor Onishchenko

Hécube                                         Donna Ellen

Guillaume Tell, 13. Oktober 2018, Theater an der Wien

Die Oper hat uns sehr gut gefallen. SChön, dass sie diese Oper spielen.
Leider war das Dirigat von Diego Matheuz nicht wirklich gut, er musste erst hineinfinden, ab dem dritten Akt war es dann sehr gut.
Die Inszenierung wollte wieder zu viel und ist ein bißchen abgedroschen und manchmal unsinnig.
Sängerisch waren vor allem der Tenor John Osborn wunderbar.Herrliche Höhe und auch lyrisch kann er. Der Höhepunkt war das Duett zwischen der wunderbaren Jane Archibald und ihm. Dann auch noch ein grandioser Schönberg Chor. Die Damen und Herren können wirklich alles!
Christoph Pohl als Tell hat eine angenheme Stimme, ist aber zu wenig präsent. Sehr gut hat mir auch Edwin Crossley-Mercer gefallen. Marie-Claude Chappuis war im ersten Akt sehr gut, am Schluß hat sie dann nachgelassen. Ante Jerkunica ein sehr guter Gesler. Der Rest auch sehr gut.
siehe auch:
Renate Wagner
Dominik Troger

Musikalische Leitung  Diego Matheuz

Inszenierung & Licht  Torsten Fischer

Ausstattung                 Herbert Schäfer und Vasilis Triantafilopoulos

Video                          Jan Frankl

Dramaturgie                Herbert Schäfer

Guillaume Tell             Christoph Pohl

Arnold Melchthal        John Osborn

Mathilde                      Jane Archibald

Hedwige                     Marie-Claude Chappuis

Jemmy                         Anita Rosati

Melchthal                    Jérôme Varnier

Gesler                          Ante Jerkunica

Walter Fürst                Edwin Crossley-Mercer

Ruodi                          Anton Rositskiy

Rodolphe                    Sam Furness

Leuthold                     Lukas Jakobski

Orchester                     Wiener Symphoniker

Chor                            Arnold Schoenberg Chor (Ltg. Erwin Ortner)

Quatuor Mosaïques, 18. Mai 2017, Mozartsaal

Wir waren glücklich, in diesem Konzert gewesen zu sein. Eine unaufgeregte, interessante Interpretation und doch spannend. Warme Töne, ausgewogen im Zusammenklang. Erstaunlicherweise eine relativ rauhe Bratsche!
Der Borodin wirklich so schön, wie ich ihn in Erinnerung hatte.
Der Brahms elegant und nicht aufdringlich
Der Haydn sehr schön!

Interpreten

Quatuor Mosaïques
Erich Höbarth, Violine
Andrea Bischof, Violine
Anita Mitterer, Viola
Christophe Coin, Violoncello

Programm

 
Joseph Haydn
Streichquartett f-moll Hob. III/35 (1772)
Johannes Brahms
Streichquartett Nr. 1 c-moll op. 51/1 (1873)

***

Alexander Borodin

Streichquartett Nr. 2 D-Dur (1881)

Chorvereinigung St. Augustin, 16. Mai 2017, Jesuitenkirche

Sakralwerke in einer Kirche ist doch etwas anderes, besonders in der wunderbaren Jesuitenkirche.

Andreas Pixner dirigierte sehr intensiv, uns allen verging die Zeit wie im Flug! Das Orchester differenziert und stark im Klang.
Der Chor (wie immer) souverän und mit ganz klarer Intonation, ausgewogen keine Stimme zu laut oder zu leise, sehr schön die Soloeinsätze von Alt und Tenor!
Die Solisten waren ausgezeichnet, mit kleinen Abstrichen bei Cornelia Horak. Annely Peebo ein wunderbarer Alt, JunHo Youein echter Tenor und Yasushi Hirano ein tiefer Bass!
Auch die Fortissimostellen gelangen ganz rein!

Konzert
Antonín Dvořák: Stabat Mater

Mitwirkende:
Cornelia Horak, Sopran
Annely Peebo, Alt
JunHo You, Tenor
Yasushi Hirano, Bass
Chorvereinigung St. Augustin und Orchester
Dirigent: Andreas Pixner

Liebesgeschichten und Heiratssachen, 15. Mai 2017, Burgtheater

Wir hatten einen vergnüglichen Abend, leider wurde zuviel Klamauk gebracht. In diesem Fall wäre ein bißchen weniger wesentlich mehr gewesen. Dir Schauspieler waren ausgezeichnet, das Bühnenbild passend.
Markus Meyer hat mich nicht wirklich überzeugt!
Gregor Bloéb und Peter Matic waren die besten, Stefanie Dvorak outrierte weniger als sonst (was gut war) Regina Fritsch wie immer großartig! Sehr gut auch Marie-Luise Stockinger

Götterdämmerung, 10. Mai 2017, Staatsoper

immer mit Spannung, große Linien und herrliche durchsichtige Details! Dazu eine fast durchgehend ausgezeichnete Besetzung:
Zu allererst Petra Lang, die mit klarer und sicherer Stimme, rein intonierend eine dramatische Brünnhilde gab. Ihr Siegfried Neuerwerbung Stefan Vinke sang schön, lies einen aber kalt, an den Valium-Siegfried kam er allerdings nicht heran. Falk Struckmann ein herrischer und starker Hagen , Waltraud Maier eine wunderbare Waltraute. Markus Eiche endlich ein sehr guter Gunter mit Regine Hangler, wieder ausgezeichnet als Schwester. Alberich Jochen Schmeckenbacher wieder sehr gut
Die Nornen, bis auf die unselige Wenborne sehr gut, die Rheintöchter wirklich schön singend!

siehe auch:
http://flohwien.blogspot.co.at/2016/01/gotterdammerung-24-janner-2016.html
http://flohwien.blogspot.co.at/2015/06/gotterdammerung-7-juni-2015-staatsoper.html
http://flohwien.blogspot.co.at/2014/06/gotterdammerung-29-juni-2014-staatsoper.html

Dirigent      Peter Schneider
Regie          Sven-Eric Bechtolf
Bühne        Rolf Glittenberg
Kostüme    Marianne Glittenberg
Siegfried     Stefan Vinke
Hagen         Falk Struckmann
Alberich       Jochen Schmeckenbecher
Brünnhilde   Petra Lang
Waltraute    Waltraud Meier
Gunther       Markus Eiche
Gutrune       Regine Hangler
Erste Norn  Monika Bohinec
Zweite Norn   Stephanie Houtzeel
Dritte Norn  Caroline Wenborne
Woglinde     Ileana Tonca
Wellgunde   Stephanie Houtzeel
Flosshilde     Zoryana Kushpler

Eugen Onegin, 9. Mai 2017, Staatsoper

Ein schöner und eigentlich recht guter Abend – Repertoire! Es ist aber hauptsächlich am Dirigenten Patrick Lange gelegen, dass es nicht spannend und interessant war. Das Orchester spielte schön, aber ohne Pep.  Die Frauen allesamt ausgezeichnet. Wirklich ausgezeichnet Olga Bezsmerta, eine herrliche Briefarie, dazu eine kokette und sehr gute Margarita Gritskova. Janina Baechle hat mir auch viel besser als sonst gefallen. Christopher Maltman gut, Pavol Beslik mit schöner Stimmer aber auch nicht sehr interessant. Thomas Ebenstein wird zu Recht immer öfter eingesetzt. Ich mag ihn sehr!

Dirigent              Patrick Lange

Regie                   Falk Richter

Bühne                 Katrin Hoffmann

Kostüme             Martin Kraemer

Choreographie Joanna Dudley

Licht                   Carsten Sander

 

Tatjana                Olga Bezsmertna

Eugen Onegin     Christopher Maltman

Lenski                 Pavol Breslik

Fürst Gremin       Mika Kares

Larina                  Rosie Aldridge

Olga                    Margarita Gritskova

Filipjewna           Janina Baechle

Ein Hauptmann   Marcus Pelz

Saretzki               Marcus Pelz

Triquet                 Thomas Ebenstein

Wiener Symphoniker / Gabetta / Saraste, 7. Mai 2017, Konzerthaus

Ein nette Ouvertüre von Carl Nielsen, solide musiziert.
Dann ein tolles Cellokonzert von Schostakowitsch, Sol Gabetta grandios, hat sich total verausgabt. Ein wunderbares Werk und grandios gespielt. Ein sehr schöne Zugabe – Solocello mit drei begleitenden Celli – Pablos Casals, der Gesang der Vögel!
Nach der Pause ein schöner Sibelius, ich werde leider mit diesem Komponisten nicht wirklich warm, erst ab Mitte hat es mir gefallen


Interpreten
Wiener Symphoniker
Sol Gabetta, Violoncello
Jukka-Pekka Saraste, Dirigent
Programm

Carl Nielsen
Ouverture «Helios» op. 17 (1903)
Dmitri Schostakowitsch
Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 Es-Dur op. 107 (1959)
***
Jean Sibelius
Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 43 (1901-1902)

Orgelabend Michel Bouvard, 7. Mai 2017, Jesuitenkirche

Einmal am frühen Abend in der Jesuitenkirche zur Goldenen Stunde! Sehr schöne Orgelmusik, vor allem französische. Hat uns sehr gefallen, vor allem der Louis Vierne, am wenigsten noch das Hauptstück, der César Franck.

MICHEL BOUVARD

Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847)
Variations sérieuses op. 54

César Franck (1822-1890)
Grande pièce symphonique

Louis Vierne (1870-1937)

Stèlle pour un enfant défunt

Marcel Dupré (1886-1971)
Cortège et Litanie

Jean Bouvard (1905-1996)
Variations sur un Noël basque