Quatuor Mosaïques, 18. Mai 2017, Mozartsaal

Wir waren glücklich, in diesem Konzert gewesen zu sein. Eine unaufgeregte, interessante Interpretation und doch spannend. Warme Töne, ausgewogen im Zusammenklang. Erstaunlicherweise eine relativ rauhe Bratsche!
Der Borodin wirklich so schön, wie ich ihn in Erinnerung hatte.
Der Brahms elegant und nicht aufdringlich
Der Haydn sehr schön!

Interpreten

Quatuor Mosaïques
Erich Höbarth, Violine
Andrea Bischof, Violine
Anita Mitterer, Viola
Christophe Coin, Violoncello

Programm

 
Joseph Haydn
Streichquartett f-moll Hob. III/35 (1772)
Johannes Brahms
Streichquartett Nr. 1 c-moll op. 51/1 (1873)

***

Alexander Borodin

Streichquartett Nr. 2 D-Dur (1881)

Chorvereinigung St. Augustin, 16. Mai 2017, Jesuitenkirche

Sakralwerke in einer Kirche ist doch etwas anderes, besonders in der wunderbaren Jesuitenkirche.

Andreas Pixner dirigierte sehr intensiv, uns allen verging die Zeit wie im Flug! Das Orchester differenziert und stark im Klang.
Der Chor (wie immer) souverän und mit ganz klarer Intonation, ausgewogen keine Stimme zu laut oder zu leise, sehr schön die Soloeinsätze von Alt und Tenor!
Die Solisten waren ausgezeichnet, mit kleinen Abstrichen bei Cornelia Horak. Annely Peebo ein wunderbarer Alt, JunHo Youein echter Tenor und Yasushi Hirano ein tiefer Bass!
Auch die Fortissimostellen gelangen ganz rein!

Konzert
Antonín Dvořák: Stabat Mater

Mitwirkende:
Cornelia Horak, Sopran
Annely Peebo, Alt
JunHo You, Tenor
Yasushi Hirano, Bass
Chorvereinigung St. Augustin und Orchester
Dirigent: Andreas Pixner

Liebesgeschichten und Heiratssachen, 15. Mai 2017, Burgtheater

Wir hatten einen vergnüglichen Abend, leider wurde zuviel Klamauk gebracht. In diesem Fall wäre ein bißchen weniger wesentlich mehr gewesen. Dir Schauspieler waren ausgezeichnet, das Bühnenbild passend.
Markus Meyer hat mich nicht wirklich überzeugt!
Gregor Bloéb und Peter Matic waren die besten, Stefanie Dvorak outrierte weniger als sonst (was gut war) Regina Fritsch wie immer großartig! Sehr gut auch Marie-Luise Stockinger

Götterdämmerung, 10. Mai 2017, Staatsoper

immer mit Spannung, große Linien und herrliche durchsichtige Details! Dazu eine fast durchgehend ausgezeichnete Besetzung:
Zu allererst Petra Lang, die mit klarer und sicherer Stimme, rein intonierend eine dramatische Brünnhilde gab. Ihr Siegfried Neuerwerbung Stefan Vinke sang schön, lies einen aber kalt, an den Valium-Siegfried kam er allerdings nicht heran. Falk Struckmann ein herrischer und starker Hagen , Waltraud Maier eine wunderbare Waltraute. Markus Eiche endlich ein sehr guter Gunter mit Regine Hangler, wieder ausgezeichnet als Schwester. Alberich Jochen Schmeckenbacher wieder sehr gut
Die Nornen, bis auf die unselige Wenborne sehr gut, die Rheintöchter wirklich schön singend!

siehe auch:
http://flohwien.blogspot.co.at/2016/01/gotterdammerung-24-janner-2016.html
http://flohwien.blogspot.co.at/2015/06/gotterdammerung-7-juni-2015-staatsoper.html
http://flohwien.blogspot.co.at/2014/06/gotterdammerung-29-juni-2014-staatsoper.html

Dirigent      Peter Schneider
Regie          Sven-Eric Bechtolf
Bühne        Rolf Glittenberg
Kostüme    Marianne Glittenberg
Siegfried     Stefan Vinke
Hagen         Falk Struckmann
Alberich       Jochen Schmeckenbecher
Brünnhilde   Petra Lang
Waltraute    Waltraud Meier
Gunther       Markus Eiche
Gutrune       Regine Hangler
Erste Norn  Monika Bohinec
Zweite Norn   Stephanie Houtzeel
Dritte Norn  Caroline Wenborne
Woglinde     Ileana Tonca
Wellgunde   Stephanie Houtzeel
Flosshilde     Zoryana Kushpler

Eugen Onegin, 9. Mai 2017, Staatsoper

Ein schöner und eigentlich recht guter Abend – Repertoire! Es ist aber hauptsächlich am Dirigenten Patrick Lange gelegen, dass es nicht spannend und interessant war. Das Orchester spielte schön, aber ohne Pep.  Die Frauen allesamt ausgezeichnet. Wirklich ausgezeichnet Olga Bezsmerta, eine herrliche Briefarie, dazu eine kokette und sehr gute Margarita Gritskova. Janina Baechle hat mir auch viel besser als sonst gefallen. Christopher Maltman gut, Pavol Beslik mit schöner Stimmer aber auch nicht sehr interessant. Thomas Ebenstein wird zu Recht immer öfter eingesetzt. Ich mag ihn sehr!

Dirigent              Patrick Lange

Regie                   Falk Richter

Bühne                 Katrin Hoffmann

Kostüme             Martin Kraemer

Choreographie Joanna Dudley

Licht                   Carsten Sander

 

Tatjana                Olga Bezsmertna

Eugen Onegin     Christopher Maltman

Lenski                 Pavol Breslik

Fürst Gremin       Mika Kares

Larina                  Rosie Aldridge

Olga                    Margarita Gritskova

Filipjewna           Janina Baechle

Ein Hauptmann   Marcus Pelz

Saretzki               Marcus Pelz

Triquet                 Thomas Ebenstein

Wiener Symphoniker / Gabetta / Saraste, 7. Mai 2017, Konzerthaus

Ein nette Ouvertüre von Carl Nielsen, solide musiziert.
Dann ein tolles Cellokonzert von Schostakowitsch, Sol Gabetta grandios, hat sich total verausgabt. Ein wunderbares Werk und grandios gespielt. Ein sehr schöne Zugabe – Solocello mit drei begleitenden Celli – Pablos Casals, der Gesang der Vögel!
Nach der Pause ein schöner Sibelius, ich werde leider mit diesem Komponisten nicht wirklich warm, erst ab Mitte hat es mir gefallen


Interpreten
Wiener Symphoniker
Sol Gabetta, Violoncello
Jukka-Pekka Saraste, Dirigent
Programm

Carl Nielsen
Ouverture «Helios» op. 17 (1903)
Dmitri Schostakowitsch
Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 Es-Dur op. 107 (1959)
***
Jean Sibelius
Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 43 (1901-1902)

Orgelabend Michel Bouvard, 7. Mai 2017, Jesuitenkirche

Einmal am frühen Abend in der Jesuitenkirche zur Goldenen Stunde! Sehr schöne Orgelmusik, vor allem französische. Hat uns sehr gefallen, vor allem der Louis Vierne, am wenigsten noch das Hauptstück, der César Franck.

MICHEL BOUVARD

Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847)
Variations sérieuses op. 54

César Franck (1822-1890)
Grande pièce symphonique

Louis Vierne (1870-1937)

Stèlle pour un enfant défunt

Marcel Dupré (1886-1971)
Cortège et Litanie

Jean Bouvard (1905-1996)
Variations sur un Noël basque

Schubertiade – Wallisch, 5. Mai 2017, MuTh

Ein netter Abend, aber nicht besonders.

Gottlieb Wallisch spielt hart und nicht sangvoll, aber nicht schlecht.
Bernarda Bobro sang rein und klar, aber nur mäßig inspiriert, erst als Matthias Schorn dazukommt wird es schwungvoll! Das Trio nach der Pause schön

  • Klarinette: Matthias Schorn
  • Violine: Jan Talich
  • Violoncello: Sebastian Bru
  • Klavier: Gottlieb Wallisch
  • Sopran: Bernarda Bobro

Franz Schubert:
Drei Klavierstücke aus dem Nachlaß, D.946
Ausgewählte Lieder :
An die Laute DV 905
Heimliches Lieben  DV 922
Die Forelle  DV 550
Seligkeit  DV433
Der Hirt auf dem Felsen, D.965
Klaviertrio B-Dur, D.898

Lady Macbeth von Mzensk, 3. Mai 2017, Staatsoper

Wieder ein toller Abend, Ingo Metzmacher und das Staatsopernorchester in großer Form! Ausgezeichnet alle kleine Rollen besetzt, auch die Chorsolisten! Wolfgang Bankl ein richtig grauslicher Schwiegervater, man gönnt ihm fast den Tod, diese negativen Typen macht er grandios. Eva-Maria Westbroek ist ausdrucksstark und dominant in ihrer Verzweiflung und Wut, am Beginn kleine Schwächen in der Höhe, Brandon Jovanovich ein ausgezeichneter Sergej, schmieriger Typ, sehr schön gesungen. Carlos Osuna sehr gut. Auffallend war diesmal Jongmin Park als Pope, er sang seine kleine Arie wunderschön, hat an den Gremin (Eugen Onegin) erinnert.
siehe auch letzte Aufführung http://flohwien.blogspot.co.at/2015/03/lady-amcbeth-von-mzensk-11-marz-2015.html

Dirigent              Ingo Metzmacher

Inszenierung      Matthias Hartmann

Bühnenbild        Volker Hintermeier

Kostüme             Su Bühler

Choreographie Teresa Rotemberg

 

Boris Ismailow     Wolfgang Bankl

Katerina Ismailowa    Eva-Maria Westbroek

Sergej                  Brandon Jovanovich

Sinowi Ismailow  Carlos Osuna

Axinja                  Rosie Aldridge

der Schäbige       Herwig Pecoraro

Verwalter             Hans Peter Kammerer

Hausknecht         Manuel Walser

Pope                    Jongmin Park

Polizeichef           Clemens Unterreiner

Polizist                 Hans Peter Kammerer

Lehrer                  Peter Jelosits

Wächter               Manuel Walser

TrioVanBeethoven, 2. Mai 2017, MuTh

COPYRIGHT REINHARD WINKLER

Ein gelungener Abend mit unterhaltsamen Stücken.
Der Pianist Clemens Zeilinger gibt launige und informative Einleitungen zu den Stücken.
Gespielt wurde gut und interessant.
Sehr unterhaltsam das Beethoven Variationen zu einfachen bzw. banalen Themen geschrieben hat, um seine Kunst darzulegen. Auch mach er sich in den Variationen oft über den Komponisten des Originals lustig

TrioVanBeethoven
Clemens Zeilinger
Verena Stourzh
Franz Ortner

Programm:
Trio Opus 1/Nr.3
Variationen Opus 44
Trio-Satz WoO39
Trio Hess-Verz 48
Trio Opus 11 “Gassenhauer-Trio“